Gleichheit ist Glück

Warum gerechte Gesellschaften für alle besser sind

Wilkinson Richard, Pickett Kate

Buch

368 Seiten, 4. Auflage, 28.1.2013

Haffmans, ISBN 978-3-942989-38-1

gebunden mit Schutzumschlag, 21,5 x 13,5 cm

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Gleichheit ist Glück

Warum gerechte Gesellschaften für alle besser sind

Wilkinson Richard, Pickett Kate

In jahrzehntelanger Forschung haben die beiden empirische Daten gesammelt und ausgewertet, anhand derer sie den Einfluss der Ungleichheit auf eine Vielzahl der drängendsten sozialen Probleme entwickelter Gesellschaften untersuchen. Die geistige Gesundheit oder der Drogenkonsum der Mitglieder einer Gesellschaft, Lebenserwartung, Gesundheit, Übergewicht, Bildung, die Geburtenrate bei Minderjährigen, die Verbrechensrate und nicht zuletzt die soziale Mobilität: All diese Phänomene hängen statistisch eindeutig davon ab, wie ungleich die Einkommens- und somit Chancenverteilung einer Gesellschaft ist.

Ab einem gewissen Einkommensniveau, das etwa auf der Höhe dessen von – ausgerechnet – Kuba liegt, ist es eben nicht mehr die Höhe des Durchschnittseinkommens, die es den Menschen immer bessergehen lässt, sondern die Verteilung des Einkommens: Die USA sind wohlhabender und geben pro Kopf mehr für ihr Gesundheitswesen aus als jedes andere Land. Trotzdem hat ein Baby, das in Griechenland geboren wird, wo das Durchschnittseinkommen nur halb so hoch ist wie in den USA, ein geringeres Risiko, als Säugling zu sterben und eine höhere Lebenserwartung. Übergewichtigkeit kommt in Großbritannien doppelt so häufig vor wie in Schweden oder Norwegen und sechsmal häufiger in den USA als in Japan.

Was ist es aber genau, was sich in Gesellschaften mit relativ großer sozialer Ungleichheit so verheerend auswirkt? Die Folgen der Statusangst, der Stress den Hierarchie (denn nichts anderes ist Ungleichheit) erzeugt: Indische Kinder aus niedrigeren Kasten schneiden bei kognitiven Tests schlechter ab, wenn sie ihre Herkunft vor dem Test offenlegen müssen; Baboon-Affen hohen Ranges weisen stark gestiegene Stresshormon-Werte auf und werden öfter krank, wenn sie in eine Gruppe verlegt werden, in der sie nicht mehr dominieren. Der Stress der Statusangst macht krank, dick und drogensüchtig, er entlädt sich in Gewalttaten und führt zu Misstrauen in der Gesellschaft. Er fördert das Konsumdenken, und das Wettrüsten der Statussymbole erzeugt wiederum Stress auf allen Ebenen der Gesellschaft.

Was braucht unsere Gesellschaft also? Mehr Wachstum? Nein, mehr Gleichheit des Geldes und der Chancen.

Dieser Titel wird als HardcoverPlus veröffentlicht. Im gebundenen Buch finden Sie hinten einen Code, mit dem Sie das E-Book auf Ihren Reader laden können. Der Preis steigt dadurch im Gegensatz zum herkömmlichen Buch nicht.

Richard Wilkinson ist einer der international führenden Wissenschaftler auf dem Gebiet der Erforschung von Ungleichheit und sozialen Einflüssen auf die Gesundheit; seine Arbeiten wurden in zehn Sprachen übersetzt. Er hat an der London School of Economics Wirtschaftsgeschichte studiert und dann eine Ausbilung zum Epidemiologen absolviert. Wilkinson ist emeritierter Professor der Nottingham Medical School und Honorarprofessor am University College London.

Kate Pickett ist Senior Lecturer an der University of York und forscht am englischen National Institute for Health Research. Sie hat Anthropologie in Cambridge studiert, Ernährungswissenschaften an der Cornell University und Epidemiologie in Berkeley, bevor sie vier Jahre Assistenzprofessorin an der University of Chicago wurde. 

Gleichheit ist Glück

Warum gerechte Gesellschaften für alle besser sind

AutorInnen: Wilkinson Richard, Pickett Kate

Verlag: Haffmans

ISBN: 978-3-942989-38-1

Erscheinung: 28.1.2013

Auflage: 4. Auflage

Produktart: Buch

Seiten: 368

Einband: gebunden mit Schutzumschlag

Format: 21,5 x 13,5 cm